Versandarten

Paketdienste – für alles, was in einen Karton passt
Am häufigsten werden Güter an Privatkunden in einem Paket oder Päckchen versendet und durch einen Paketdienst ausgeliefert. Paketdienstleister stellen bestimmte Anforderungen an die Versandstücke, etwa was das zulässige Gewicht (in der Regel nicht mehr als rund 30 kg) oder deren maximal zulässige Größe angeht. Die Laufzeit von Paketen beträgt innerhalb von Deutschland in der Regel 1-2 Werktage, wobei der Samstag nicht für alle Dienstleister als regulärer Werktag zählt. Der Inhalt von Paketen ist bei allen Anbietern bis zu einer bestimmten Höhe (in der Regel bis maximal 500 Euro) versichert, geht die Sendung also auf den Weg zum Kunden verloren oder wird beschädigt, wird der Transportschaden durch die Versicherung ausgeglichen.

Spedition – für große, schwere und sperrige Güter
Nicht alle Waren lassen sich in ein handliches Paket verpacken. Wer beispielsweise PV Module bestellt, bekommt diese über eine Spedition geliefert. Je nach Destination und Tourenplan kann sich die Auslieferung hier bis zu einer Woche hinziehen, und auch die Kosten sind im Vergleich zum Paketdienst deutlich höher. Zudem muss die Ware in der Regel auf einer Palette oder in einer Gitterbox eingeliefert werden. So wird das Handling für den Spediteur vereinfacht, jedoch entstehen dem Versender dadurch zusätzliche Kosten und logistischer Aufwand.